Kurzer, schneller Lauf am Morgen auf den Spuren des Schriftstellers Karl Adolph, der in der Reinprechtsdorfer Straße 54 (das Haus schaut definitiv anders aus als damals) und in der Ramperstorffergasse 35 wohnte.
Karl Adolph wuchs in ärmlichen Verhältnissen in der Wiener Vorstadt auf. Zuerst arbeitete er als Malergehilfe, danach als Kanzleigehilfe in der Verwaltung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses. Mit „Schackerl“ hatte er 1912 seinen ersten literarischen Erfolg. Daneben arbeitete er ständig als Mitarbeiter der Wiener Arbeiter Zeitung.
Er schrieb Gedichte und Geschichten, in denen er das düstere Milieu und den traurigen Alltag der armen Leute in der Großstadt realistisch und sozialkritisch, aber auch mit liebenswürdigem Humor schildert. Neben „Schackerl“ waren seine Werke „Haus Nummer 37″, „Töchter“ , die Tragikomödie „Am ersten Mai“ sowie die Wiener Skizzen „Von früher und heute“
Der Karl Adolph Lauf:


Heute mal ein kurzer Mittagslauf zwischendurch nach Meidling und zurück auf den Spuren des österreichischen Schriftstellers Fritz Stüber-Gunther, der in der Arndtgasse 82 geboren wurde. Stüber-Gunther wurde Finanzbeamter und brachte es bis zum Rechnungshofpräsident. Nebenbei widmete er sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Er gehörte zu diesen Volksschriftstellern, die eine ausgesprochene Wiener Tradition darstellen und das Leben des Durchschnittswieners schildern.
Mit Ironie und Sarkasmus erzählte er das Leben in und rund um Wien. Die Geschichten sind meist heiter, aber mit einer gewissen Sozialkritik. Diese Wiener Skizzen sind meistens im Neuen Wiener Tagesblatts und der „Volkszeitung“ herausgegeben.
