Nach einigen Wanderungen endlich wieder einmal gelaufen, und zwar auf den Spuren der ersten Krimiautorin Österreichs, Auguste Groner, die in der Marchettigasse 14, in der Lainzer Straße 36 und 38 lebte.
Anfangs war sie als Volksschullehrerin tätig, doch ihr Ehemann, der Journalist Richard Groner, motivierte sie zum Schreiben. Auguste Groner schuf den ersten deutschsprachigen Seriendetektiv namens Joseph Müller, einen empathischen und sozialen Mann, der sich für seine Mitmenschen interessiert und Mitgefühl für die Verlierer in der Gesellschaft zeigt. Der Polizeidetektiv der k.u.k. Monarchie zeigt sich als würdiger kontinentaler Zeitgenosse von Sherlock Holmes, der in etwa zur gleichen Zeit erschien.
Auf dem Höhepunkt Ihrer Schriftstellerkarriere war sie beinahe populärer als Sir Arthur Conan Doyle. Ihre Bücher wurden auch übersetzt, sie geriet später jedoch für lange Zeit in Vergessenheit. Der Verein der „Mörderischen Schwestern“ verleiht alle drei Jahre die „Goldene Auguste“ an verdiente Krimiautorinnen im deutschsprachigen Raum. ( https://www.vhs.at/de/b/2021/09/08/auguste-groner )
Der Auguste Groner Lauf:

