Schlagwort: Beethoven

Der Antonie Adamberger Lauf

Wahrscheinlich der letzte Lauf im 2025er Jahr, außer ich hab morgen noch einmal Lust. Ich war bei einem Zehner auf den Spuren der Schauspielerin Antonie Adamberger, die am Fleischmarkt 6 wohnte und im 2. Bezirk gibt es auch eine Adambergergasse.

Antonie Adamberger debütierte als 16jährige am Burgtheater in Wien und wurde sofort als Hofschauspielerin engagiert. Sie wurde schnell einer der Lieblinge des Wiener Publikums. Beethoven komponierte speziell für Antonie Adamberger die Lieder des Klärchen für seine Musik zu Goethes Trauerspiel Egmont. Wie sie später erwähnt hatte, hat sie sehr gerne mit Beethoven zusammen gearbeitet und seine Arbeit sehr geschätzt.

Als der deutsche Schriftsteller und Freiheitskämpfer Theodor Körner ans Burgtheater berufen wurde, hat Antonie ihn erstmals bei einer Probe des Lustspiels „Der grüne Domino“ gesehen. Bereits im selben Jahr verlobten sich die beiden und er schrieb bald an seinem Drama Toni, bei der Antonie Adamsberger die Hauptrolle übernahm.
Körner widmete ihr bis zu seinem Tod 1813 Gedichte und neben dem Drama Toni auch noch das Stück Zriny. Einige Jahre nach seinem Tod verließ Adamberger die Bühne und heiratete im selben Jahr den Archäologen Joseph Arneth. Die beiden hatten einen gemeinsamen Sohn, den Historiker und Politiker Josef von Arneth. Später wurde sie Vorleserin der Kaiserin Karoline Auguste. Die Kaiserin hat Adamsberger auch zur Oberin des Karolinenstifts ernannt, einem Erziehungsinstitut für Soldatenkinder.

Der Antonie Adamberger Lauf:

Der Emanuel Aloys Förster Lauf

Emanuel Aloys Förster war ein österreichischer Musikpädagoge und Komponist. Schon als Jugendlicher komponierte Förster Konzerte und Sonaten nach seinem Gehör. In Wien heiratete er Eleonore von Reczka, wodurch er Kontakte zu Wiener Adelshäusern erhielt. Dadurch wurde natürlich auch seine Bekanntheit gefördert. Die Familie Förster bekam 5 Kinder und lebte in der Judengasse 11. Tochter Eleonore wurde ebenfalls eine bekannte Pianistin.

Mit Mozart und Haydn pflegte er einen freundschaftlichen Umgang. Den 22 Jahre jüngeren Ludwig von Beethoven lernte er beim Fürsten Karl Lichnowsky kennen. Beethoven führte ihm auch Schüler zu. Ab 1800 veranstaltete Förster regelmäßig Hauskammermusikabende. Ludwig van Beethoven lernte er 1802 kennen, als er in Beethovens Wohnhaus am Petersplatz einzog. Auf Drängen von Beethoven veröffentlichte Förster das pädagogische Lehrwerk „Anleitung zum Generalbaß“.

Der Emanuel Aloys Förster Lauf: